Datenschutz
Wenn Daten das Haus nicht verlassen dürfen
Ich habe eine Lösung gebaut, die Sitzungsaufnahmen vollständig auf dem eigenen Rechner transkribiert – kein Upload, keine Cloud. Entstanden ist sie, weil die übliche Antwort auf diese Anforderung «geht nicht» oder «kostet ein Vermögen» lautet. Beides war falsch.
Wie das entstanden ist
Die Anforderung klingt zuerst harmlos: Sitzungen sollen nicht mehr von Hand protokolliert werden. Unbequem wird sie in dem Moment, in dem jemand fragt, wo die Aufnahme eigentlich landet.
An dieser Stelle endet das Gespräch normalerweise. Entweder heisst es «geht nicht» – oder es kommt eine Offerte, nach der man sich fragt, ob Protokollieren von Hand nicht doch die günstigere Variante war.
Beides stimmte nicht. Die Verarbeitung läuft heute vollständig auf demselben Rechner, auf dem auch die Aufnahme liegt. Kein Upload, keine Cloud, kein Konto bei irgendwem.
Das Unspektakuläre daran ist der eigentliche Ertrag: Es gibt keine Datenschutzdiskussion mehr, weil es nichts mehr zu diskutieren gibt.